Etwa 100 Stände beim Trempelmarkt

Jugend

Der Kindertrempelmarkt setzte am Samstag wie jedes Jahr den Schlusspunkt des Kinder-Ferienprogramms. Die ersten Verkäufer rückten bereits um 6.30 Uhr mit ihren Ständen an und belagerten die Bänke rund um den Neptunbrunnen...

Obwohl erst für 7 Uhr bestellt, rückte der Bauhof den Kindern zuliebe schon eine halbe Stunde früher an, um Tische und Bänke aufzubauen. Mildes, trockenes Wetter begleitete die Kinder und ihre Eltern an ca. 100 Ständen durch den Vormittag. Teddies, Brett-Spiele, Bücher, Konsolen-Spiele, Karten und jede Menge anderer Spielsachen standen zum Verkauf. Einzig Kriegsspielzeug wurde – wie schon immer beim Trempelmarkt – von den Sozialdemokratinnen untersagt. Die Einnahmen der Kinder aus dem Verkauf wurden meist gleich wieder umgesetzt – und die Eltern mussten derweil den Stand hüten.

Große und kleine Kinder und Jugendliche: Alle fanden in dem bunten Sortiment das schon lange gesuchte Stück. Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht mischte sich unter die Trempler und verteilte Brotzeitdosen mit Müsli, Block und Bleistift an die Kinder und diskutierte mit den Eltern. Als Kinderbeauftragte der Fraktion setzt sie sich seit Jahren dafür ein, die international anerkannten Kinderrechte endlich auch in unserer Verfassung zu verankern und flächendeckend umzusetzen.

Auch der Waffel- und Kuchenverkauf der SPD, die den Trempelmarkt seit über drei Jahrzehnten organisiert, wurde gut angenommen. Und die Kinder standen Schlange, um noch einen der roten, heliumgefüllten Lufballons zu ergattern, die die jugendlichen Helferinnen der Neustädter SPD verteilten. Die Ballons färbten bald in großen Trauben das Bild des Marktplatzes und wurden von den Kindern zu langen Ketten zusammengebunden, die sich über die ganze Breite des Rathauses zogen.

Obwohl viele Trempler ihre eigenen Tische mitbrachten, war die Unterstützung des Bauhofs, der Biertisch-Garnituren aufstellte und wieder abräumte, eine unschätzbare Hilfe, wofür sich die Organisatorinnen herzlich bedanken.

Herzlichen Dank auch an die Lokale am Marktplatz, die mit ihren Tischen einige Meter Platz für die Kinder frei gaben, so dass alle Trempler auf dem Marktplatz einen Standplatz fanden.

Text: Presseinformation der ASF, Ortsverein Neustadt/Aisch, vom 21. September 2009

 
 

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