Großer Achtungserfolg für Gauck

Bundespolitik

„Auch wenn sich im dritten Wahlgang die Mehrheit der Regierungskoalition in der Bundesversammlung durchgesetzt hat, ist diese Bundespräsidentenwahl vor allem ein großer Achtungserfolg für den überparteilichen Kandidaten Joachim Gauck.“ So kommentiert die Fürther SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht das Wahlergebnis, die zum 4. Mal an einer Bundesversammlung teilnahm und auch diesmal als Schriftführerin die Stimmauszählung der 1242 Stimmberechtigten überwachte.

Biografie und Wortgewalt haben viele beeindruckt

Marlene Rupprecht zeigte sich überzeugt, dass die 499 Stimmen für den Ex-DDR-Bürgerrechtler im 1. Wahlgang mehr auf die Persönlichkeit des von SPD und Grünen nominierten früheren Stasi-Unterlagen-Beauftragten als auf die allgemeine Unzufriedenheit mit Schwarz-Gelb zurückzuführen sind: „Auch wenn einige in Union oder FDP Merkel oder Westerwelle einen Denkzettel für ihre schlechte Regierungsarbeit verpassen wollten: Die 39 Stimmen, die Herr Gauck über SPD und Grüne hinaus erhalten hat, zeigen deutlich, dass er - wie schon Gesine Schwan 2005 und 2009 – ein würdiger und geachteter Bundespräsident geworden wäre.“

Mit seiner beeindruckenden Biografie und der Kraft seines Wortes habe er viele Menschen begeistert und ihr Interesse an Politik wieder angefacht,so Rupprecht. „Auch die Aufmerksamkeit für diese Bundesversammlung sollte Motivation für alle Politiker sein, dieses Interesse auch für die Auseinandersetzung über die großen Streitfragen bei Steuer oder Gesundheit zu nutzen.“

Respekt für Wulff – Vorfreude auf neue MGW-Schirmfrau

Dem neuen Bundespräsidenten Christian Wulff begegnet Marlene Rupprecht mit Respekt und wünscht ihm, dass er sich im Schloss Bellevue rasch zurechtfindet: „Nach dem irritierenden Köhler-Abgang muss der neue Bundespräsident im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern deutlich machen, dass er die deutsche Demokratie als Ganzes vertritt.“

In ihrer Eigenschaft als ehrenamtliche Kuratoriumsvorsitzende des Deutschen Müttergenesungswerks ist Marlene Rupprecht nun gespannt, wie Bettina Wulff als neue „First Lady“ die traditionell von der Bundespräsidentengattin wahrgenommene Aufgabe als MGW-Schirmfrau ausfüllen wird: „Ich würde mich sehr freuen, wenn sie als junge Frau mit Kind und Berufserfahrung auch die Lebenswirklichkeit der heutigen Mütter aktiv in die Müttergenesung einbringt.“

Text: Pressemitteilung aus dem Wahlkreisbüro von Marlene Rupprecht vom 30.06.2010

 
 

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